Dentosophie

In der Dentosophie arbeiten wir nicht gegen die Symptome – sondern mit der Ursache: nämlich dem funktionellen Gleichgewicht von Zunge, Atmung, Schlucken und Kauen.
Wir nennen sie primäre neurovegetative Grundfunktionen.

Das bedeutet: Unser Gehirn misst ihnen höchste Priorität bei.
Wenn Atmung, Schluckmuster oder Kauverhalten aus dem Takt geraten – dann hat das Konsequenzen. Nicht nur im Kiefer, sondern im ganzen Körper.
Wenn diese wieder im natürlichen Rhythmus arbeiten, kann der Körper tun, was er am besten kann: sich selbst organisieren und in Balance kommen.

Die Zunge

Sie liegt endlich dort, wo sie hingehört: oben am Gaumen.
Das ist kein Detail – das ist ein anatomischer Gamechanger.
Denn die Zunge ist der natürliche Expansionsmotor für den Oberkiefer.

Die Atmung

Weg von der Mundatmung, hin zur Nasenatmung.
Damit entspannt sich nicht nur das Nervensystem, es regulieren sich auch Muskelspannung, Schluckmuster und Kieferentwicklung.

Das Schlucken

Wer falsch schluckt, zum Beispiel mit der Zunge zwischen den Zähnen, beeinflusst seine Zahnstellung mit jedem einzelnen Bissen.
Funktioniert das Schlucken harmonisch, verschwinden diese Kräfte.

Das Kauen

Der Kauapparat ist die stärkste Muskulatur pro Fläche im Körper. Wenn er einseitig belastet wird, können muskuläre Dysbalancen entstehen, die sich auf die gesamte Körperstatik auswirken – vom Nacken bis zum Fuß.

Die Form folgt der Funktion.

Für wen ist Dentosophie geeignet?

Die Zielgruppe der Dentosophie ist breit gefächert und umfasst Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters.

🔷Bei Kindern und Jugendlichen fördert sie die Kieferentwicklung , hilft die Nasenatmung zu verbessern und Körperwahrnehmung, Konzentration sowie Haltung zu stärken.
Sie kann eine kieferorthopädische Behandlung verhindern oder als Vorbereitung oder Begleitung einer kieferorthopädischen Behandlung dienen.

🔷Bei Erwachsenen kann sie bei Kiefergelenkproblemen, CMD, Zähneknirschen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Rücken- und Nackenschmerzen helfen sowie die Vorbeugung von Rückfällen nach einer Zahnspange unterstützen.

🔷 Bei Personen mit spezifischen Problemen z.B. Menschen mit Haltungsschäden, Atemproblemen, Lern- oder Konzentrationsproblemen, Schnarchen, wiederkehrenden Hals-Nasen-Ohren-Infektionen oder auch stressbedingten Symptomen kann sie sehr förderlich wirken.

Ablauf der Therapie:

Anamnese, Fotodokumentation und physiotherapeutische sowie posturologische Diagnostik

Anpassung eines myofunktionellen Gerätes (Balancer/Aktivator) , welches regelmäßig für ca. 1 Stunde tagsüber und nachts getragen wird. Die Dauer wird schrittweise aufgebaut.

Übungen zum bewussten Atmen, Schlucken und Kauen.
Integration von Zungenlage und Körperhaltung.

Ganzheitliche Begleitung mit regelmäßigen Kontrollen zur Beobachtung des Therapieverlaufes inkl. bedarfsorientierten Behandlungsmethoden.

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